Energieflexibilisierung, die sich im laufenden Betrieb rechnet
fEnOMS™ Orchestrate koordiniert flexible Verbraucher, PV, BESS und weitere Energiesysteme so, dass Ihr Standort wirtschaftlicher auf Strompreise, Lastverläufe und betriebliche Rahmenbedingungen reagieren kann.
Für Standorte, die vorhandene Flexibilität aktiv nutzen und Stromkosten deutlich senken wollen.
Viele Standorte haben Flexibilität - aber keine wirtschaftliche Orchestrierung.
Steigende Strompreise, volatile Märkte und neue Energiekomponenten wie PV oder BESS erhöhen die Komplexität im laufenden Betrieb. Gleichzeitig werden viele Verbraucher, Speicher und Erzeuger noch isoliert betrachtet statt als wirtschaftlich steuerbares Gesamtsystem.
Stromkosten steigen, obwohl bereits investiert wurde.
Viele Standorte haben bereits in Effizienz, Eigenerzeugung oder Speicher investiert. Trotzdem bleiben die Energiekosten hoch, weil die Systeme nicht gemeinsam optimiert werden.
PV und BESS laufen, aber nicht im besten Zusammenspiel.
Eigenerzeugung und Speicher sind vorhanden, werden aber nicht konsequent in eine wirtschaftliche Fahrweise des gesamten Standorts übersetzt.
Verbraucher reagieren nicht auf Preis- und Lastsignale.
Energieintensive Prozesse laufen oft statisch, obwohl zeitliche Verschiebungen wirtschaftliche Vorteile bringen könnten.
Flexibilität ist vorhanden, aber operativ nicht nutzbar.
Technische Spielräume existieren, werden im Alltag aber nicht systematisch in Entscheidungen oder Steuerung überführt.
Betriebsentscheidungen erfolgen ohne standortweite Logik.
Einzelne Systeme werden lokal optimiert, während das Gesamtsystem unkoordiniert bleibt.
Monitoring ist da, aktive Optimierung fehlt.
Daten und Dashboards schaffen Transparenz, aber noch keine wirtschaftlich bessere Fahrweise.
Warum Einzeloptimierung nicht mehr ausreicht.
Wer Verbrauch, PV, BESS und weitere Systeme getrennt betrachtet, verschenkt wirtschaftliches Potenzial. Erst wenn Lastgänge, Strompreise, technische Randbedingungen und betriebliche Anforderungen zusammengeführt werden, entsteht eine Optimierungslogik, die im Betrieb wirklich wirkt.
Genau hier setzt fEnOMS™ an: nicht mit isolierten Eingriffen, sondern mit der standortweiten Koordination Ihres Energiesystems.
Gerade Batteriespeicher-Systeme (BESS) kommen häufig mit einem EMS. Manche sind rudimentär und andere sind stark parametrisierbar.
Unser System integriert diesen Speicher vollständig in das Energiesystem Ihres Standorts und nutzt ihn nicht isoliert, sondern in Abstimmung mit den Verbrauchern und anderen Erzeugern an Ihrem Standort.
So wird durch eine übergreifende Steuerung und Optimierung aus den einzelnen Anlagen ein abgestimmtes Orchester, dass professionell und harmonisch seinen Job macht – und Ihnen hilft Ihren Standort mit mehr Marge zu betreiben.
Und das leistet unser System fEnOMS im Detail!
Lastspitzenreduktion
fEnOMS steuert durch Peak Shaving flexible Verbraucher und Erzeuger so, dass Lastspitzen gar nicht erst entstehen.
Das senkt Netzentgelte und reduziert den Leistungsbezug – bei voller Prozesssicherheit.
Optimierung Eigenverbrauch
Verbrauch, Speicher, Kälte und Laden werden in Echtzeit auf die eigene Erzeugung (in der Regel durch PV-Anlagen, aber auch andere Verbraucher) ausgerichtet.
So steigt die Unabhängigkeit vom Netz und der Energiezukauf sinkt nachhaltig.
Nulleinspeisung
fEnOMS nutzt lokale Speicher, Verbraucher und thermische Puffer, um überschüssige Energie direkt vor Ort zu verbrauchen und so den Netzanschlusspunkt zu entlasten.
Das entlastet den Netzanschluss und erleichtert Genehmigungen für den Standort.
Intelligentes EV-Lademanagement
Ladeprozesse für e-PKW und e-LKW werden vorausschauend nach PV-Prognosen, Netzlast und Betriebsbedarf gesteuert.
Damit bleiben Leistungsgrenzen stabil, Ladezeiten planbar und Anschlusskosten niedrig.
Thermische Flexibilisierung
Durch Pre-Cooling und Pre-Heating nutzen wir die thermische Speicherfähigkeit der Anlagen zur Lastverschiebung.
Dadurch entsteht durch Wärme oder Kälte wertvolle Flexibilität – ganz ohne zusätzliche Hardware.
BHKW-Optimierung
Das BHKW wird dynamisch nach Kosten, Emissionen und Prozessenergiebedarf gefahren.
So steigt die Wirtschaftlichkeit, die Primärenergienutzung verbessert sich und die Betriebsstunden werden zielgenau eingesetzt.
Batteriespeicher Multi-Use
Der Speicher arbeitet für mehrere Anwendungen gleichzeitig – stets zyklenschonend und wertorientiert.
Jeder Zyklus erzeugt dadurch maximalen wirtschaftlichen Nutzen und verlängert die Lebensdauer des Systems.
Last- & Erzeugerkoordination
Alle Anlagen – Verbraucher, Erzeuger, Speicher, Kälte, Wärme, Ladepunkte – werden in einem gemeinsamen Fahrplan koordiniert.
Das schafft ein optimiertes Gesamtsystem statt konkurrierender Einzelsteuerungen. Das ist echte Standort-Orchestrierung.
Echtzeitoptimierung
fEnOMS aktualisiert Fahrpläne kontinuierlich auf Basis von Wetter, Last, Preisen und technischen Grenzen.
So wird jede Chance zur Optimierung automatisch genutzt – sicher und ohne manuellen Aufwand.
Orchestrierung endet nicht an einer einzelnen Anlage.
fEnOMS™ ist für Standorte gedacht, an denen mehrere energetische Elemente zusammenwirken. Gerade dort entsteht das wirtschaftliche Potenzial: wenn flexible Verbraucher, PV, BESS, Lastgänge und betriebliche Nebenbedingungen gemeinsam betrachtet werden.
Rückkühler, Verdampfer und Kompressoren
Ladestation für Flurförderfahrzeuge
PV-Anlage
Batteriespeicher
Blockheizkraftwerk
Wärmepumpe
flexible Produktionsprozesse
Hybride Thermalöl-Kessel
Bidirektionales Laden von EV (PKW)
Bidirektionales HV-Laden von EV (LKW)
Für welche Standorte sich Orchestrierung besonders lohnt.
Besonders relevant ist fEnOMS™ für Standorte, an denen mehrere energiebezogene Entscheidungen zusammenlaufen. Dort kann Orchestrierung aus vorhandener Infrastruktur einen deutlich höheren wirtschaftlichen Nutzen herausholen. Damit ist die Plattform für alle Industrie- und Logistikstandorte geeignet, die Energieverbräuche nicht nur systematisch beobachten, auswerten und dokumentieren, sondern auch Ihre Stromkosten und CO2-Emissionen automatisch reduzieren wollen.

Produktionsstandorte mit mehreren Verbrauchsbereichen

Logistik- und Lagerstandorte

Unternehmen mit mehreren Standorten

Standorte mit PV, BESS oder weiteren Energiequellen
Wie fEnOMS™ im laufenden Betrieb automatisch arbeitet.
fEnOMS lädt Anlagendaten, Messdaten und betriebliche Rahmenparameter und führt diese mit externen Signalen wie Wetter- und Stromdaten zusammen.
Unsere Algorithmen berechnen darauf aufbauend wirtschaftlich sinnvolle Fahrweisen, unter Berücksichtigung betrieblicher und technischer Grenzen.
Optimierte Sollwerte und Steuerungsimpulse werden in kurzen Intervallen an die Anlagen zurückgeführt.
Über unser Portal kann die Wirkung dabei laufend transparent und nachvollziehbar ausgewertet werden. Kosten und Einsparungen sind dabei permanenet für Sie auswertbar.
fEnOMS™ Monitor ist in Orchestrate bereits enthalten.
Neben der aktiven Optimierung erhalten Sie auch die Funktionen für Transparenz, Reporting und Alarmierung. So bleibt die Wirkung der Orchestrierung im laufenden Betrieb nachvollziehbar. So wird fEnOMS™ zu einem allumfassenden Energie-Optimierungs- & -Management-System.
Monitoring
Laufende Übersicht über Verbräuche, Leistungen, Lastgänge und Kosten.
Reporting
Exportierbare Berichte, Kennzahlen und Zeitreihen für Betrieb, Management und Energiemanagement.
Alarmierung
Hinweise bei auffälligen Verläufen, Lastspitzen oder Grenzwertverletzungen.
Benchmarking
Vergleich von Messpunkten, Anlagen oder Standorten.
Integration
Einbindung von Smart Metern, Submetering, Anlagen- und Eigenerzeugungsdaten.
Erweiterbarkeit
Optional mit Modulen für mehrere Standorte, PV, BESS oder weiterführende Optimierung.
So funktioniert die Anbindung.
fEnOMS™ kann Messdaten aus Smart Metern, Submetering, Anlagensteuerungen und weiteren Quellen in einer einheitlichen Oberfläche zusammenführen. So entstehen belastbare Daten für Monitoring, Reporting und aktive Orchestrierung.
So starten wir gemeinsam in die Zukunft Ihres Standorts.
1 - Erstgespräch
Wir klären Ausgangslage, Zielbild und relevante Anlagen Ihres Standorts. Sie erhalten eine erste Einschätzung, wie sich eine Energieflexibilisierung bei Ihnen umsetzen lassen kann.
2 - Daten-Check
Wir sichten vorhandene Last- und Erzeugungsdaten sowie Leistungsdaten von Anlagen und Netzanschlüssen. Daraus ermitteln wir für Sie eine konkrete Potenzialbewertung der Einsparungen.
3 - Implementierung
Wir binden gemeinsam mit Ihrer Technik Messstellen, Gebäudeleittechnik und/oder Steuerungen (SPS) Ihrer Anlagen an unsere Lösung an. Sofort erhalten Sie einen vollständigen Überblick über Energieströme & -kosten.
4 - Betrieb & Feinjustierung
Unser System beginnt nun Signale an alle steuerbaren Verbraucher und Erzeuger zu senden. Lastspitzen werden reduziert, kostenoptimale Entscheidungen zum BHKW-Betrieb werden automatisch gefällt und Stromverbräuche werden in Zeiten von günstigen Strompreisen oder Erzeugung durch die eigene PV-Anlage geschoben.
Ein sinnvoller Einstieg ist in vielen Fällen bereits mit vorhandenen Daten und bestehenden Systemen möglich. Lassen Sie uns unverbindlich darüber sprechen!
Häufige Fragen zu unserem System, zu Orchestrierung und Energieflexibilisierung.
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu fEnOMS™ Orchestrate, zur Einbindung bestehender Systeme und zum Zusammenspiel von Monitoring, Orchestrierung und Energieflexibilisierung.
Sollte Ihre Frage nicht dabei sein – zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen weiter.
Was ist der Unterschied zwischen fEnOMS für Monitoring/Reporting und der Variante zur Stromkosten-Reduktion und Orchestrierung?
fEnOMS Monitor schafft Transparenz: Verbräuche, Kosten, Lastgänge, Auffälligkeiten und Berichte werden sichtbar und auswertbar. fEnOMS Orchestrate geht einen Schritt weiter und nutzt diese Daten, um flexible Verbraucher, PV, BESS und weitere Energiesysteme aktiv wirtschaftlich zu koordinieren und zu optimieren.
Welche Systeme können eingebunden werden?
Natürlich vor Allem die großen und flexiblen Anlagen wie Kälteanlagen, Wärmepumpen, BHKW, BESS. Eingebunden werden können unter anderem Messpunkte, Smart Meter, M-Bus-fähige Zähler, Anlagensteuerungen, Wechselrichter, Herstellerportale sowie Daten aus Eigenerzeugung und Batteriespeichern. Je nach Standort lassen sich auch weitere Datenquellen und bestehende Schnittstellen nutzen.
Ist das System nur für Kälteanlagen geeignet?
Nein, auch wenn wir als Experten für Kälteanlagen bekannt sind, wir können alle Anlagen mit Steuerung ansprechen und sogar mit zusätzlichen Sensoren auswerten, was keine Informationen zur Verfügung stellt.
Die Lösung ist grundsätzlich für industrielle Energiesysteme, Industrie- und Logistikstandorte sowie für Standorte mit mehreren Energiequellen und flexiblen Verbrauchern geeignet; Kälteanlagen sind nur ein Anwendungsfall von mehreren.
Lassen sich PV-Anlagen und BESS berücksichtigen?
Ja. PV und BESS können als Teil des Standort-Energiesystems berücksichtigt und in die Transparenz- bzw. Orchestrierungslogik eingebunden werden, damit Eigenverbrauch, Lastverschiebung und Kostenoptimierung besser zusammenspielen.
Erfolgt die Optimierung automatisch oder mit Freigabe?
Unser System arbeitet vollautomatisch und benötigt keine weiteren Eingriffe. Dafür ist es wichtig, dass gemeinsam die richtigen Betriebsparameter und -bedingungen festgelegt worden sind.
Welche Daten und Schnittstellen werden benötigt?
Für eine Einschätzung der Einsparpotenziale benötigen wir in der Regel vorhandene Verbrauchsdaten, Messwerte aus Smart Metern oder M-Bus-Zählern sowie Daten aus Anlagensteuerungen und ggf. weitere Informationen wie PV-, Wechselrichter- oder Speicherwerte.
Für die Lösung selbst reicht eine zusätzliche lokale Steuerung (z.B. die SPS von WAGO – PLC200) als Edge-Device und Gateway. Hierüber verbinden wir uns mit Gebäudelöeittechnik und Anlagensteuerungen sowie allen ansprechparen Messstellen.
Die Lösungen sind datengetrieben, kommen ohne zusätzliche Sensorik und mit wenigen Schnittstellen aus.
Wie schnell kann ein Standort angebunden werden?
Im Idealfall bauen wir noch eine eigene Steuerung als sogenanntes Edge-Device in Ihr Netz. Die IT muss Zugriffe ermöglichen und Ihr Anlagenbauer die Verarbeitung unserer Steuersignale umsetzen.
Von unserer Seite ist prinzipiell alles in wenigen Tagen erledigt. Letztlich ist aber so eine Implementierung ein kleines Projekt und im Regelfall kann man von ca. 2-3 Monaten Laufzeit sprechen.
Der konkrete Aufwand hängt davon ab, welche Systeme bereits vorhanden sind und wie komplex der Standort ist.
Sprechen wir über das Orchestrierungspotenzial Ihres Standorts.
Wenn Sie vorhandene Flexibilität wirtschaftlich nutzen, PV und BESS besser einbinden und Stromkosten spürbar senken möchten, schauen wir gemeinsam auf die passende Konfiguration für Ihren Standort.
Bereit für den nächsten Schritt zur aktiven Stromkostenoptimierung? Fragen Sie jetzt eine Demo an und vereinbaren Sie ein erstes Gespräch mit uns!

